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Philosophie

Philosophie | Hauscurriculum | Leistungskonzept


Ab der Stufe 5 wird an der Graf-Engelbert-Schule das Fach Praktische Philosophie durchgängig als Ersatzfach für den konfessionellen Religionsunterricht angeboten. Hierbei kommen pro Jahrgangsstufe in der Sekundarstufe I ein bis zwei Kurse zustande.

Im Sinne allgemeiner Ziele der Graf-Engelbert-Schule legt das Fach Praktische Philosophie, besonderen Wert auf die Förderung sozialer Ziele wie Selbstständigkeit, Mündigkeit, Übernahme von Verantwortung für sich und andere und demokratische Partizipation. Die Anbahnung solcher Erfolge im Rahmen des gemeinsamen Lernens wie auch die Reflektion des eigenen Ichs und der damit verbundenen Rolle in Schule wie Restgesellschaft sind Kernanliegen des Faches.

In der Sekundarstufe II wird das Fach Philosophie als Grundkurs angeboten. Die Kursgrößen im Fach Philosophie, das sowohl als ordentliches Fach im Bereich der Gesellschaftswissenschaften als auch als Äquivalent für Religion unterrichtet wird, variieren je nach Jahrgang. Zuletzt jedoch erfreute sich das Fach größter Beliebtheit, so dass in der Jahrgangsstufe EF drei, in der Q1 zwei Kurse und in der Q2 ein Grundkurs angeboten werden konnten. Vielfach kann hierbei bereits auf Vorkenntnissen aus dem Fach Praktische Philosophie aufgebaut werden. Zusätzlich befasst sich der Differenzierungskurs „Umbrüche“, der für die Jahrgangsstufen 8 und 9 konzipiert ist, neben historischen Themen vornehmlich mit Inhalten aus dem Fachbereich Philosophie.

Das Fach Philosophie legt besonderen Wert auf die Förderung gesellschaftlicher Ziele wie Selbstständigkeit, Mündigkeit, Übernahme von Verantwortung für sich und andere sowie Orientierungskompetenz im Umgang mit Ideen philosophischen Gehalts in der Gegenwart aber auch in der Zukunft, die die Schülerinnen und Schüler dazu befähigt, reflektiert Partei zu ergreifen und Stellung zu beziehen. Diese an das Motto der Schule (Gemeinsam, Engagiert, Sozial) angelehnten Ziele sind Kernanliegen der Fachschaft Philosophie. Hierbei wird der gegenseitigen Achtung unterschiedlicher Werte und Weltvorstellungen, die im rationalen Diskurs dargebracht und hinterfragt werden, große Bedeutung beigemessen. Insbesondere in der Beschäftigung mit den „ewigen Fragen“ der Philosophie werden die reflektierende Offenheit gegenüber unterschiedlichen Deutungen und Anschauungen unserer Lebenswelt und die von Toleranz getragene Werteerziehung konkret erfahrbar.