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Sport

Sport | Aktuelles | Hauscurriculum | Leistungskonzept


„Wenn sich nichts bewegt, bewegt sich auch nichts im Kopf!“

Bewegung hält gesund, fördert die geistige Entwicklung und macht auch noch Spaß. Darum ist Sport ein wesentlicher und wichtiger Teil des Schulunterrichts an der GES.

Wie kein anderes Unterrichtsfach fördert das Fach Sport die Schülerinnen und Schüler nicht nur in kognitiver, emotionaler und sozialer Hinsicht, sondern bietet ihnen vielfältige Handlungs- und Erfahrungsmöglichkeiten in Bewegung, Spiel und Sport. Dadurch soll einerseits die Motorik entwickelt und andererseits die Motivation für ein langfristiges Sporttreiben aufgebaut werden.

Der Sportunterricht an der GES ist obligatorisches Unterrichtsfach in allen Jahrgangsstufen und findet in der  Sekundarstufe I in der Jgst. 5 mit 4 Wochenstunden, in der Jgst. 6-8 mit 3 und in der Jgst. 9 mit 2 Wochenstunden statt.
Zusätzlich zum Sportunterricht nehmen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-8 jährlich an einem Sport- und Spielfest teil, bei dem sie gegen ihre jeweiligen Parallelklassen in verschiedenen (kleinen) Spielen antreten. Für die 9. Jahrgangsstufe ist alternativ ein Tag im Beachcenter in Witten geplant. Zudem finden im Sommer für die gesamte Erprobungsstufe und die Jahrgangsstufe 7 die Bundes-Jugendspiele auf der Leichtathletik-Anlage des Revier-Power Stadions statt. Hier können die Schülerinnen und Schüler ihr sportliches Können im leichtathletischen Wettkampf präsentieren und unter Beweis stellen.

In der Oberstufe können ab der Qualifikationsphase sog. Profilkurse mit inhaltlichen Schwerpunkten angewählt werden. Diese werden mit 3 Wochenstunden unterrichtet. Zudem besteht in Kooperation mit der Schiller-Schule die Möglichkeit zur Wahl eines Sport-Leistungskurses.

Nicht nur im Sportunterricht, sondern auch in den Arbeitsgemeinschaften leistet der Schulsport einen unverzichtbaren Beitrag zu einer bewegungsfreudigen Schule und zu gesundheitsförderlichem Verhalten. Ergänzt werden die Bewegungsangebote durch das Sport- und Spielangebot in den Pausen, wofür die an der GES ausgebildeten Sporthelfer verantwortlich sind.


Ausbildung zum Sporthelfer

Interessierte Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 8 bewerben sich an der GES per Motivationsschreiben um eine Ausbildung zum Sporthelfer. Die ausgewählten Schülerinnen und Schüler werden anschließend von in einem Umfang von 30 – 40 Unterrichtseinheiten hinsichtlich folgender Themen ausgebildet:

  • Tätigkeitsfelder im Überblick – Was muss ich können, lernen, erfahren?
  • Was wollen die Mitschüler/innen im Pausensport?  Bewegungs-, Spiel- und Sportbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen im außerunterrichtlichen Schulsport
  • Eine Bestandsaufnahme möglicher Tätigkeitsfelder für Sporthelferinnen und Sporthelfer
  • „Was denn -Wo denn – Wie denn ?“ – Aufbau einer Praxisstunde (Phasenmodell, methodische Grundsätze, Planungsraster, Ziele, Strukturen, Ausklangphase)
  • Wie stehe ich vor der Gruppe? à Anfangssituationen, neue Gruppen, Auftreten, Sprechen, Blickkontakt, Stellung zur Gruppe, Auftreten vor Gruppen und Anleiten von Spielen (Grundsätze und persönliche Verhaltensweisen), Selbstsicherheit vor der Gruppe ausstrahlen, Regeln erklären können, Organisationsformen
  • Gruppen leiten –(k)ein Problem? àGruppenprozesse, Strukturen, Rollen, Normen, Dynamik
  • Bewegungs- und Sportangebote erleben und reflektieren (kleine Spiele und ihre Abwandlungsmöglichkeiten, Ziele, Merkmale kleiner Spiele, Anleiten von kleinen Spielen, Reflektion Abwandlungsmöglichkeiten, Spielstörungen, Spiele erwürfeln etc.)
  • Turnierformen selbst erleben (Festigung des Sportverständnisses; Unterschiedliche Methoden, Turnierformen, Changing Teams, Gewinnen und Verlieren…)
  • Zum Gesundheitsverständnis von Jugendlichen (Sich fit fühlen –psychosoziale Dimensionen von Gesundheit, salutogenetisches Gesundheitsverständnis, motorische Grundeigenschaften, Koordination)
  • Grundlagen der Akrobatik, Helfen und sichern
  • Trends erkennen und Trendspiele erproben (z.B. Baseball, Ultimate Frisbee, Speed-play, Intercrosse, Flag football, Quiddich, Rope Skipping  …)
  • Mitarbeit bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Bewegungs- und Sportangeboten
  • Pausensport aber sicher !? (Kleine Spiele, Bewegungsfreude, Entwicklung von Pausensportprojekten für die eigene Schule, Grundsätze sicheren Sporttreibens…)
  • Sinn und Unsinn von Aufwärmen (Gestaltung von Einstimmungsphasen, Allg. und spezielles Aufwärmen, Wirkungen des Aufwärmens, Spiele zum Einstieg selbst erproben)
  • Gefahren in der Sporthalle (Sicherheitsaspekte, Vorbeugen von Verletzungen, Verantwortung des Sporthelfers
  • Pech gehabt – alles im Griff (Verhalten bei Sportverletzungen, Rettungskette, Sofortmaßnahmen)
  • Umgang mit Konflikten (Wirkung von Nähe und Distanz im Sport, Grenzen erkennen, Konfliktarten kennen und benennen lernen, Stufen von Konflikten erkennen, Verschiedene Perspektiven einnehmen, Aufzeigen von Umgangsmöglichkeiten bei Konflikten, Kommunikation, die 4 Seiten einer Nachricht, zuhören können und Missverständnisse im Keim ersticken)
  • Rechte und Pflichten (Förderung der Einstellungsbereitschaft der SH zu Beteiligungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten, Bewusstmachung der Rechtsvorschriften an Schulen zur Mitverantwortung und Gestaltung bewegungsfreudigen Lebens und Lernens an ihrer Schule, Grundlagen zur Aufsichtspflicht, rechtliche Stellung der Sporthelfer)

Am Ende der Ausbildung absolvieren die Schülerinnen und Schüler eine kleine „Lehrprobe“, die mit den anderen Teilnehmern durchgeführt und anschließend von allen reflektiert wird.

Nach der Ausbildung werden die Schülerinnen und Schüler vielfältig eingesetzt, z.B. im AG-Bereich, in der Übermittagsbetreuung, beim Pausensport, bei Spiel- und Sportfesten, bei den Bundesjugendspielen…